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Softair-Waffen

Allgemeine Informationen zu Softair-Waffen

Entstanden sind die echt aussehenden Waffen nach dem 2. Weltkrieg in Japan. Schusswaffen für die Zivilbevölkerung waren verboten, erfreuten sich aber trotzdem großer Beliebtheit. Daraufhin produzierte die japanische Industrie Waffenrepliken aus Kunststoff. Die Softair-Pistolen fanden großen Anklang in der Bevölkerung und eroberten schnell den asiatischen Markt. Die Imitate wurden dann stetig weiterentwickelt und kamen durch die amerikanische Besatzung auch in den westlichen Markt. Bis Softair-Pistolen nach der Novellierung des Waffengesetzes auch in Deutschland verkauft werden durften dauerte es jedoch bis zum Jahr 2004. Je höher die Energieleistung der Waffe, desto wichtiger ist die Qualität des zur Herstellung verwendeten Materials. Zumindest starke Softair-Pistolen sollten immer über eine Metallgearbox verfügen, da diese die entstehende Kraft besser abfängt. Bei einer Metallgearbox sind, der Name verrät es, wichtige Bauteile des Motors/Getriebes aus Metall gefertigt und somit belastbarer bzw. haltbarer gegenüber Kunststoffbauteilen.

Die übliche Softair-Munition besteht aus Kunststoffkugeln von 6mm Durchmesser, kurz "BB" genannt. Aber auch Aluminium-, Stahl- und Farbkugeln finden je nach Einsatzzweck Gebrauch.

Ein wichtiges Unterscheidungskriterium der Softair-Waffen ist die Energie, mit der die Munition/Kugeln abgefeuert werden. Waffen, die eine maximale Mündungsenergie von 0,5 Joule (Joule = eine physikalische Einheit für Energie) oder weniger vorweisen, sind für Kinder und Jugendliche ab 14 Jahren frei erhältlich. Die Kugeln fliegen mit einer Geschwindigkeit von rund 30 m/s. Hierdurch können keine Verletzungen bei den Nutzern entstehen, das Tragen einer Schutzbrille ist dennoch ratsam. Der Gesetzgeber erlaubt Softair-Waffen, die zwischen 0,5 und 7,5 Joule haben, nur für Erwachsene. Personen ab 18 Jahren dürfen diese kaufen und besitzen, meistens sind sie im Internet oder in speziellen Geschäften zu kaufen. Der Gebrauch dieser Softair-Waffen ist nur mit entsprechender Sicherheitskleidung (z.B.: Schutzbrillen, Schutzmasken, Halsschutz, Handschuhe etc.) zu empfehlen, da durch den hohen Druck Blutergüsse oder schlimmere Verletzungen entstehen können. Die Munition erreicht eine Geschwindigkeit von 80 m/s, diese kann aber durch Modifikationen an den Softair-Pistolen auf bis zu 200 m/s gesteigert werden. Nutzer der Waffen nehmen häufig an Airsoft Wettkämpfen teil, welche auf speziellen Geländen ausgeführt werden dürfen. Alle anderen Softair-Waffen fallen in Deutschland unter das Waffengesetz. Liegt eine Leistung von mehr als 7,5 Joule vor, wird ein Waffenschein benötigt.

Führen einer Softair-Waffe in der Öffentlichkeit

Softair-Waffen können in Gefahrensituationen für reale Waffen gehalten werden. Auch für Polizisten ist es schwer auf den ersten Blick echte von nachgemachte Waffen zu unterscheiden. So könnte es zwischen Ordnungshütern und Besitzern von Softair-Waffen zu ungewollten Zwischenfällen kommen. Damit dies verhindert wird ist es in Deutschland verboten Nachahmungen von Waffen in der Öffentlichkeit zu führen. Das Führen einer Softair-Waffe in der Öffentlichkeit ist auch nicht erlaubt, wenn Sie im Besitz des kleinen Waffenscheins sind. Ein Transport außerhalb eines Privatgeländes ist jedoch erlaubt, wenn sich die Softair-Waffe in einem geschlossenen Behältnis befindet.